Baumpflege
"Am Besten hat´s die Forstpartie - Der Wald der wächst auch ohne sie."
Dieses Sprichwort gilt für den Baum im Wald. Hier sorgt der Konkurrenzdruck der eng stehenden Bäume für schmale Baumkronen mit kurzen Seitenästen. Auf den einzelnen Baum wirkenden deshalb nur geringe Windlasten.
Für den frei stehenden Baum in Park, Garten oder an der Straße gilt das Sprichwort nicht. Er steht nicht unter diesem Konkurrenzdruck. Besonders Licht liebende Baumarten wie Eschen und Ahorne wachsen deshalb so sehr in die Breite, dass ihre Äste unter erhöhter Bruchgefahr leiden können.
Dieses Sprichwort gilt für den Baum im Wald. Hier sorgt der Konkurrenzdruck der eng stehenden Bäume für schmale Baumkronen mit kurzen Seitenästen. Auf den einzelnen Baum wirkenden deshalb nur geringe Windlasten.
Für den frei stehenden Baum in Park, Garten oder an der Straße gilt das Sprichwort nicht. Er steht nicht unter diesem Konkurrenzdruck. Besonders Licht liebende Baumarten wie Eschen und Ahorne wachsen deshalb so sehr in die Breite, dass ihre Äste unter erhöhter Bruchgefahr leiden können.
Fachgerechte Baumpflege schafft hier Abhilfe. Der Baumpfleger kürzt Äste ein und leitet sie auf schwächere Seitenäste ab. Das reduziert den Winddruck auf die Krone, weil die Hebelarme wirksam verkürzt sind. Ohne die Gestalt des Baumes zu verändern, kann der Baumpfleger die Standsicherheit des Baumes deutlich erhöhen.
Noch bedeutender ist der Erziehungs-schnitt beim Jungbaum. Im Waldbestand bewirkt der Seitendruck die Erziehung des jungen Baums. Zwieselkronen bilden sich im Wald wegen Licht- und Platzmangel seltener aus - und damit sinkt die Gefahr des Ausbruchs großer Kronenteile in späteren Jahren.
Noch bedeutender ist der Erziehungs-schnitt beim Jungbaum. Im Waldbestand bewirkt der Seitendruck die Erziehung des jungen Baums. Zwieselkronen bilden sich im Wald wegen Licht- und Platzmangel seltener aus - und damit sinkt die Gefahr des Ausbruchs großer Kronenteile in späteren Jahren.
Am frei stehenden Jungbaum muss der Baumpfleger eingreifen! Mit wenigen Schnitten, die am Jungbaum nur kleine Verletzungen verursachen und nicht viel kosten, sorgt er für einen durchgehenden Stamm, der sich nicht unerwünscht aufteilt, sowie fest angebundene Seitenäste, die auch im höheren Baumalter nur geringes Risiko des Ausbruchs leiden.







